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	<title>Unkorrekt - Dresdner Betrachtungen nach Redaktionsschluss</title>
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	<description>Ein Blog von Christoph Springer auf DNN-Online</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 14:02:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zu Besuch in der&#160;Schachbrettkirche</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 14:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltanschauliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Politik, Musik und eine Andacht in einer Baptistenkirche prägen heute den Tag in Smolensk. Es geht um Kirchenpolitik. Unsere Gastgeberin heißt Olga Trautwein, ist Vorsitzende des Vorstands der kleinen evangelischen Gemeinde von Smolensk, Schriftstellerin und kann außerdem sehr gut singen. Aber das ist schon fast das Ende der Geschichte. Olga hatte ein eng gestecktes Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau6.jpg"><img class=" " src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau6.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Im ersten Stock der Schachbrettkirche ließen sich die Dresdner heute die Situation erläutern.</p></div>
<p style="text-align: justify">Politik, Musik und eine Andacht in einer Baptistenkirche prägen heute den Tag in Smolensk. Es geht um Kirchenpolitik. Unsere Gastgeberin heißt Olga Trautwein, ist Vorsitzende des Vorstands der kleinen evangelischen Gemeinde von Smolensk, Schriftstellerin und kann außerdem sehr gut singen. Aber das ist schon fast das Ende der Geschichte.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau7.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau7.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Foto mit Symbolkraft &#8211; die Verhandlungen um die Kirche sind kompliziert wie ein Schachspiel.</p></div>
<p style="text-align: justify"><span id="more-7323"></span> Olga hatte ein eng gestecktes Programm zusammengestellt, schließlich galt es heute, Druck zu machen bei den Behörden in Smolensk für die Rückgabe der evangelischen Kirche an die Gemeinde. Das kleine Kirchengebäude inmitten des Stadtzentrums ist derzeit zweckentfremdet, es ist das zu Hause eines Schachclubs. „Hier trainieren Kinder, Sportler, auch für Olympia“, sagte uns der Chef des Hauses und ließ keinen Zweifel daran, dass das aus seiner Sicht auch so bleiben könnte.</p>
<p style="text-align: justify">Doch ein noch relativ neues russisches Gesetz könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen. Laut diesem Gesetz müssen Gemeinden Kirchengebäude zurückbekommen, die ihnen vom Sowjetstaat abgenommen worden sind. Das gilt auch für die kleine Smolensker Kirche. Nur die Umsetzung dieses Gesetzes lässt zu wünschen übrig. Viele Dokumente werden gebraucht, schwerfällige Behörden in Moskau müssen entscheiden, Glasnost scheint ein Fremdwort zu sein. Wie das, was in der Kirche zur Zeit im Mittelpunkt steht, wirken die Bemühungen um das Gebäude: Ein Schachspiel. Man muss kombinieren, viele Züge voraus und auch mal um die Ecke denken. Auf diese Weise sind Olga Trautwein und ihre Mitstreiter heute ihrem Ziel ein Stück näher gekommen. Vladislav Kononov, Tourismus-Chef für die Region Smolensk, hat zugesagt, dass die evangelische Kirche in den nächsten Touristenstadtplan aufgenommen werden soll. Und im Festprogramm für den bevorstehenden 1150. Geburtstag der 350.000-Einwohner-Stadt soll die Gemeinde auch auftauchen. „Das war ein gesegneter Tag“, kommentierte Olga Trautwein dieses Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify">Sie selbst hat uns heute in der Kulturverwaltung mit einem Programm überrascht, bei dem vor allem viel gesungen wurde. In erster Linie in deutscher Sprache von ihr selbst und der 25-jährigen Yanina Orlova. Ganz nebenbei hat die Vorsitzende des Kirchenvorstands beim Abendessen gleich den nächsten Schachzug geplant. Eine Facebook-Seite soll her für die evangelische Gemeinde. Als Zeichen dafür, dass es die Gemeinde gibt und dass sie lebt. Danach sind dann wieder die Behörden am Zug…</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau9.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau9.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Yanina Orlova hat heute für die Gäste aus Dresden gesungen &#8211; in deutscher und russischer Sprachhe.</p></div>
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		<title>Mauern und&#160;Macht</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 17:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltanschauliches]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Der Trinitatis-Feiertag gemeinsam mit Gästen aus Sachsen&#8221; steht auf dem Plakat, das Bischof Dietrich Brauer selbst gestaltet und gestern in der Schaukasten an der evangelischen Peter&#38;Paul-Kirche in Moskau gehängt hat. Mitten in der Altstadt, der &#8220;Kitai-Gorod&#8221;, steht die Kathedrale und sie kann sich sehen lassen. Auch für Musiker scheint sie ein Highlight zu sein, orthodoxe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau3.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau3.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Bischof Dietrich Brauer vor &#8220;seiner&#8221; Kirche in Moskau.</p></div>
<p style="text-align: justify">&#8220;Der Trinitatis-Feiertag gemeinsam mit Gästen aus Sachsen&#8221; steht auf dem Plakat, das Bischof Dietrich Brauer selbst gestaltet und gestern in der Schaukasten an der evangelischen Peter&amp;Paul-Kirche in Moskau gehängt hat. Mitten in der Altstadt, der &#8220;Kitai-Gorod&#8221;, steht die Kathedrale und sie kann sich sehen lassen. Auch für Musiker scheint sie ein Highlight zu sein, orthodoxe Sänger haben dort heute Vokalmusik aufgenommen. Und das klang &#8230; klasse!</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-7318"></span>Der erste Tag in Moskau war der Elf-Millionen-Metropole selbst gewidmet. Zu Fuß über den Roten Platz, durch das berühmte und dank Nobelmarken aus aller Welt auch sehr schicke Kaufhaus GUM und über die Arbat-Straße, Fahrten mit der legendären Metro und eine Tour per Schiff auf der Moskwa standen auf dem Programm, bevor am Abend, irgendwann nach 23 Uhr, der Nachtzug nach Smolensk abfährt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau4.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau4.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz bevor Schmuckbeete neu bepflanzt werden, &#8220;ernten&#8221; die Moskowiter die alten Blumen.</p></div>
<p style="text-align: justify">Was fällt auf in Moskau? Machtdemonstrationen allerorten: Gigantische historische Gebäude, auch solche aus der Stalin-Zeit, mächtige Denkmale, ehrfurchteinflößende Mauern und eiserne Zäune mit goldenen Spitzen, riesige und sehr teure Autos allerorten und dazwischen immer wieder Moskowiter und Moskowiterinnen in superschicker Aufmachung &#8211; schwarze Anzüge sind hier selbstverständlich, dazu oft finstre Blicke. Teure Handys und i-Pads sind weit mehr als Statussymbole (aber eben auch das).</p>
<p style="text-align: justify">&#8220;Die Opposition hat es schwer, denn der Lebensstandart ist in den letzten zehn Jahren gestiegen&#8221;, sagt Andrej, zugleich Arzt und Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Moskau. Und wie zum Beweis klebt in der U-Bahn eine Stellenanzeige: Gesucht werden U-Bahn-Fahrer, geboten wird ein Gehalt zwiscen 60.000 undd 86.000 Rubel. Das entspricht 1500 bis 2000 Euro. Ein gutes Gehalt und in Moskau durchaus selbstverständlich, versichert Andrej.</p>
<p style="text-align: justify">In Smolensk soll das anders sein&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau5.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau5.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Mauern, die Macht ausdrücken &#8211; der Kreml von der Moskwa aus fotografiert.</p></div>
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		<title>Moskau am&#160;Abend</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltanschauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Reichlich zwei Stunden Flug ist Moskau von Dresden entfernt. Und etwa die Hälfte dieser Zeit per Zug der schicke Flughafen Sheremetjevo vom Zentrum der Stadt. Ankunft in Europas größter Metropole: Kurz vor Mitternacht war der Kreml (auf dem Foto im Hintergrund), der Moskauer Autoverkehr war zu dieser Zeit mancherorts noch dicht wie in Dresden zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau1.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau1.jpg" alt="" width="500" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Moskovskie Wechera &#8211; im Hintergrund der Kreml.</p></div>
<p style="text-align: justify">Reichlich zwei Stunden Flug ist Moskau von Dresden entfernt. Und etwa die Hälfte dieser Zeit per Zug der schicke Flughafen Sheremetjevo vom Zentrum der Stadt. Ankunft in Europas größter Metropole: Kurz vor Mitternacht war der Kreml (auf dem Foto im Hintergrund), der Moskauer Autoverkehr war zu dieser Zeit mancherorts noch dicht wie in Dresden zur Rush Hour auf der Königsbrücker Straße, allerdings auf vier bis fünf(!) Fahrspuren pro Richtung.</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-7313"></span>Vier Dresdner, Superintendent Christian Behr, das Pfarrersehepaar Weirauch und ich, erkunden nun bis zum Dienstag die Propstei Moskau, auf dem Besuchsprogramm stehen auch Jaroslawl und Smolensk. Pröpstin Elena Bondarenko hat bis zu sechsstündige Fahrten mit Nachtzügen auf den Programmzettel für die sechs Tage geschrieben. Heute schon geht es los, am späten Abend fährt der Zug nach Smolensk ab. Vorher lernen wir die Kathedrale der Propstei kennen, auch ein Besuch auf dem Roten Platz ist geplant! Moskau, wir kommen!</p>
<p style="text-align: justify">Die Übernachtung in Familie eröffnet ganz besondere Einblick ins Alltagsleben. Die kleine Wohnung von Familie Frolov in einem 14-Geschosser geschätzte fünf Kilometer Luftlinie entfernt von Kreml und Rotem Platz hat drei Zimmer, einen Flur in dem ein hoher Bücherschrank steht, ein Minibad und eine sehr kleine offene Küche. Jede Ecke wird genutzt, kein Abstellraum verschenkt. Die Wohnung ist eine Eigentumswohnung, das ist typisch für Russland. Und das Internet hier ist superschnell – auch typisch…</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau2.jpg"><img class=" " src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-23-Moskau2.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Gastgeber Alexej Frolov mit Superintendent Christian Behr beim sehr späten Abendessen.</p></div>
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		<title>Meine rote Karriere und was mich&#160;nervt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 16:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltanschauliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Skandal! Katastrophe! Unerhörte Neuigkeiten aus dem roten Osten! Angie war im ZV-Lager. So, liebe Wessis, nannten wir kurz die Pflichtübung für alle jungen DDRler, die zivile Verteidigung mehrere Tage am Stück zu üben und dazu in einem Lager zu leben. Die Mädchen mussten lernen, wie man Pflaster aufklebt und Mullbinden um einen gebrochenen Arm wickelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><img class="alignleft" src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-21-Soldat.jpg" alt="" width="156" height="290" />Skandal! Katastrophe! Unerhörte Neuigkeiten aus dem roten Osten! Angie war im ZV-Lager. So, liebe Wessis, nannten wir kurz die Pflichtübung für alle jungen DDRler, die zivile Verteidigung mehrere Tage am Stück zu üben und dazu in einem Lager zu leben. Die Mädchen mussten lernen, wie man Pflaster aufklebt und Mullbinden um einen gebrochenen Arm wickelt, die Jungen rannten mit Holzgewehren durch die Gegend und sollten das Marschieren trainieren. Alle mussten labbrige Uniformen tragen, wohnten in dieser Zeit in Mehrbettzimmern, Jungs und Mädchen waren getrennt, es wurde zum Appell angetreten. So weit, so gar nicht gut. Auch Angela Merkel war also im ZV-Lager, meldet heute die Bild. Das ist ja schlimm!!! Überhaupt &#8211; Angie hat ganz offenbar eine typische DDR-Jugend erlebt. Sie war in der FDJ (unerhört als Pfarrerstochter!!!), sogar für Agitprop zuständig (für Wessis: Agitation und Propaganda) und hat zuvor womöglich &#8220;für immer bereit&#8221; bei den Pionieren gegrüßt. Im schlimmsten Fall beherrscht sie sogar noch heute den Text der DDR-Nationalhymne, der ja selbst im roten Osten viele Jahre verboten war: &#8220;Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland einig Vaterland.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-7298"></span>Nein, ich gehöre gewiss nicht zu den glühendsten Verehrern der Kanzlerin und schon gar nicht zur Stammwählerschaft &#8220;ihrer&#8221; Partei. Dennoch geht mir mächtig auf den Senkel, wie derzeit immer mal wieder eine Episode aus ihrer ach so roten DDR-Vergangenheit ausgebreitet wird! Denn wird mit diesem Maßstab gemessen, dann waren wir alle rote Socken &#8211; auch viele berühmte Künstler, Menschen , die in der DDR studiert haben und jetzt Staatsbedienstete sind, Journalistenkollegen und ich, DDR-Ausreise hin oder her. Ich war Jungpionier und als Thälmannpionier sogar stellvertretender Gruppenratsvorsitzender. Damals &#8220;durfte&#8221; ich als Wandzeitungsredakteur auch agitieren und propagieren (früh übt sich!!!). Und in der FDJ war ich auch. In der Nationalen Volksarmee (das Foto in Ausgehuniform entstand Weihnachten 1982) habe ich es sogar bis zum Gefreiten gebracht. Mein Austritt aus der FDJ hat dieser steilen Karriere nicht geschadet, nur die &#8220;Störung der massenpolitischen Arbeit&#8221; im Fla-Raketen-Regiment 13 &#8220;Edgar André&#8221; &#8211; am Ende wurde ich als Soldat Springer entlassen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Angies Nachteil und der Vorteil derjenigen, die ihre DDR-Geschichte täglich aufs Neue kritisieren: Das macht Quote, verkauft Bücher und Zeitungen. Dafür taugt auch ein Sturm im Wasserglas. Vor allem, wenn man ihn selbst entfacht hat. Es ist zum &#8230;</p>
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		<title>MZ und kein&#160;Ende?</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 09:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist denn da los? Wer gedacht hat, mit den letzten Worten von Insolvenzverwalter Christoph Junker sei das Thema MZ nun erledigt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Denn heute hat sich Martin Wimmer, laut offizieller MZ-Website immer noch Geschäftsführer des Unternehmens in Hohndorf bei Zschopau, aus Hongkong zu Wort gemeldet. Wimmer bezieht sich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2011-07-16-Gespraech.JPG"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2011-07-16-Gespraech.JPG" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Bild aus besseren Tagen: Moto2-Teamchef Wimmer mit Anthony West. Foto: Archiv</p></div>
<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/trockener-schlafplatz-fur-mz-gesucht/mz-logo-klein/" rel="attachment wp-att-2245"><img class="alignleft  wp-image-2245" src="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/files/2011/08/MZ-Logo-klein.jpg" alt="" width="110" height="143" /></a>Was ist denn da los? Wer gedacht hat, <a href="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/mz-rettung-ist-gescheitert/" target="_blank"><strong>mit den letzten Worten von Insolvenzverwalter Christoph Junker</strong></a> sei das Thema MZ nun erledigt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Denn heute hat sich Martin Wimmer,<a href="http://www.muz.de/de/impressum" target="_blank"><strong> laut offizieller MZ-Website immer noch Geschäftsführer des Unternehmens in Hohndorf bei Zschopau</strong></a>, aus Hongkong zu Wort gemeldet. Wimmer bezieht sich auf eine Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa), die am Freitag berichtet hat, das Geschäft mit MZ-Ersatzteilen werde künftig von einer neu gegründeten Firma abgewickelt.</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-7285"></span>„Mit Verwunderung nehme ich zur Kenntnis, dass nicht die Motorenwerke Zschopau GmbH das MZ-Ersatzteilgeschäft weiterführen soll, sondern eine andere Firma“, sagt Wimmer, &#8220;bisherigen Aussagen des Insolvenzverwalters Christoph Junker zufolge wäre die MZ GmbH selbst nicht in der Lage gewesen, dieses Geschäft und damit die Motorenwerke Zschopau GmbH am Leben zu erhalten.“ Besonders bemerkenswert findet Wimmer laut einer heute verschickten Pressemitteilung, dass der Betrieb offenbar in den Räumen der MZ GmbH weiterlaufen soll, weil aufgrund der guten Auftragslage derzeit nicht an einen Umzug zu denken sei.</p>
<p style="text-align: justify">„Das Ersatzteilgeschäft, das bisher der Motorenwerke Zschopau GmbH gehörte, erwirtschaftet alleine einen Jahresumsatz von 800.000 Euro“, so Wimmer, „der Verkaufswert des Lagerbestands liegt zwischen vier und sechs Millionen Euro.“ Durch die jetzt erfolgte Ausgliederung und den Verkauf des Ersatzteilgeschäfts sieht sich Wimmer in seiner Überzeugung bestärkt, dass die Schließung seiner bisherigen Firma nicht zwingend erforderlich gewesen wäre, da ihr Fortbestand allein auf der Grundlage des Ersatzteilverkaufs gesichert war.</p>
<p style="text-align: justify">Der Ex- oder Noch-Geschäftsführer erwägt nun, den Verkaufsvorgang rechtlich prüfen zu lassen und setzt damit womöglich unnötig das Hickhack um die Traditionsfirma fort. Immerhin: Solche Meldungen halten die Firma in den Medien. Aber es fällt schwer, Wimmer zu glauben, selbst wenn man es gern möchte.</p>
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		<title>Mit Peter &amp; Almi bei der&#160;GDMA</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr plastisch, kontrastreich, irgemal ndwie manchauch düster -  Almuth und Peter Barchmann aus Dresden-Löbtau haben eine deutlich erkennbare eigene, faszinierende Fotosprache. Viel Licht und wenig Licht, hell und dunkel prägen die Fotos und die Beiden sind gern ganz nah dran am Fotoobjekt. Das zeigen sie unter anderem in ihrer Bilderserie zur Großen Dresdner Motorradausfahrt (GDMA) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-20-GDMA1.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-20-GDMA1.jpg" alt="" width="500" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">So sehen Peter und Almi die GDMA.</p></div>
<p style="text-align: justify">Sehr plastisch, kontrastreich, irgemal ndwie manchauch düster -  Almuth und Peter Barchmann aus Dresden-Löbtau haben eine deutlich erkennbare eigene, faszinierende Fotosprache. Viel Licht und wenig Licht, hell und dunkel prägen die Fotos und die Beiden sind gern ganz nah dran am Fotoobjekt. Das zeigen sie unter anderem <a href="http://barchisenior.magix.net/alle-alben/!/oa/6825965/" target="_blank"><strong>in ihrer Bilderserie zur Großen Dresdner Motorradausfahrt (GDMA) 2013</strong></a>. &#8220;Unseren Stil zu beschreiben ist gar nicht einfach, da es reines Bauchgefühl ist, die Bilder auf diese Weise zu bearbeiten&#8221;, schreibt Peter Barchmann zu den Fotos. &#8220;Wir finden es so einfach schön und versuchen den Blick des Betrachters etwas zu manipulieren, indem wir ihn in das Licht führen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-7275"></span>Der gelernte Chemieingenieur und die Krankenschwester sind Hobbyfotografen. Peter Barchmann zum eigenen Anspruch: &#8220;Seit 2010 haben wir uns &#8230; intensiv mit Theorie und Praxis des Fotografierens und der Bildbearbeitung beschäftigt, ohne jedoch die Absicht zu haben, das Amateur-Level zu verlassen.&#8221; Er selbst ist Hausmann, seine Frau arbeitet im Diakonissenkrankenhaus und gemeinsam gehen Sie gern auf Fotopirsch, <a href="http://barchisenior.magix.net/startseite" target="_blank"><strong>wie ihre Website zeigt</strong></a>.</p>
<p style="text-align: justify">Ihre GDMA-Fotos sind auf Nachfrage in voller Auflösung auch ohne Rand und Logo zu haben. Gratis, wie Peter Barchmann auf Nachfrage mitteilte!!! Ein Blick auf die Fotoserie lohnt sich also und vielleicht kann man das Fototeam aus Löbtau auch gewinnen, um sich selbst samt Bike mal richtig in Szene setzen zu lassen. So könnte man vielleicht auch Peter &amp; Almi eine Freude bereiten. Schließlich haben sie selbst weder Motorradführerscheine noch eigene Bikes. &#8220;Jedoch fasziniert uns die Urkraft und Urfreude der Biker, mit denen wir uns sehr verbunden fühlen&#8221;, so Peter Barchmann.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-20-GDMA2.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-20-GDMA2.jpg" alt="" width="500" height="309" /></a></p>
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		<title>WTF ist das&#160;denn???</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 19:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-19-Bike.JPG"><img class="alignleft" src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-19-Bike.JPG" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
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		<title>Früh aufstehen für&#160;Kinder</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 08:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[heimkinderausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsenbike]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn heute in einer Woche die Sachsenbiker zur Heimkinderausfahrt 2013 auf Strecke gehen, sollte sich Petrus besser benehmen, als zur Stunde. Denn Regen passt nicht zu einer Ausfahrt mit Kindern! Und die Teilnehmer der Ausfahrt sollten früh aufstehen. Denn sie werden schon ab 7.30 Uhr am Startort vor dem Motorradhaus Dresden erwartet. Der Grund &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-18-TI1.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-18-TI1.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Früher Luftschiffhalle, heute Badeparadies &#8211; das Tropical Islands. Fotos (2): PR</p></div>
<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/11-heimkinderausfahrt-von-sachsenbike/loko_hka_klein/" rel="attachment wp-att-4404"><img class="alignleft  wp-image-4404" src="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/files/2012/05/loko_hka_klein.jpg" alt="" width="144" height="62" /></a>Wenn heute in einer Woche die Sachsenbiker zur Heimkinderausfahrt 2013 auf Strecke gehen, sollte sich Petrus besser benehmen, als zur Stunde. Denn Regen passt nicht zu einer Ausfahrt mit Kindern! Und die Teilnehmer der Ausfahrt sollten früh aufstehen. Denn sie werden schon ab 7.30 Uhr am Startort vor dem Motorradhaus Dresden erwartet. Der Grund &#8211; die Tour soll einen halbe Stunde früher beginnen als ursprünglich geplant, damit sich die Kinder so lange wie möglich am Zielort vergnügen können. Schließlich geht es <a href="http://www.tropical-islands.de/" target="_blank"><strong>zum Badesspaß in die Tropen</strong></a>&#8230;  Die Tour dorthin führt in diesem Jahr unter anderem an der Krabatmühle vorbei und wird von den Kollegen des Radiosenders Jump begleitet.</p>
<ul>
<li>Weitere Infos zur 12. Sachsenbike-Heimkinderausfahrt <a href="http://www.heimkinderausfahrt.de/" target="_blank">gibt es hier</a>, die Tour ist ausgebucht!</li>
</ul>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-18-TI2.jpg"><img src="http://www.unkorrekt-dresden.de/2013-05-18-TI2.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Rutschen &#8211; auch das steht am nächsten Wochenende auf dem Programm.</p></div>
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		<title>Zu Besuch bei der&#160;&#8220;Rennleitung&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 11:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[yamaha]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles richtig gemacht!!! Bei Terminen wie dem heutigen im Polizeirevier Dippoldiswalde, bei dem der Einlassbeamte das Motorrad auf den Stellplatz für die Dienstfahrzeuge dirigiert hat, fällt mir immer wieder ein, weshalb die Dragstar keine Krawalltüten hat! Außerdem sind die Originale durchaus ansehnlich. Mal ganz davon abgesehen, dass ich so etwas abends in der Neustadt einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7250" class="wp-caption alignleft" style="width: 516px"><a href="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/spezialparkplatz-bei-der-rennleitung/polizei/" rel="attachment wp-att-7250"><img class=" wp-image-7250 " src="http://blog.dnn-online.de/unkorrekt/files/2013/05/Polizei.jpg" alt="" width="506" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Wer so parkt, sollte nix Verbotenes am Bike haben&#8230; (Bild zwei Mal anklicken, um es zu vergrößern.)</p></div>
<p style="text-align: justify">Alles richtig gemacht!!! Bei Terminen wie dem heutigen im Polizeirevier Dippoldiswalde, bei dem der Einlassbeamte das Motorrad auf den Stellplatz für die Dienstfahrzeuge dirigiert hat, fällt mir immer wieder ein, weshalb die Dragstar keine Krawalltüten hat! Außerdem sind die Originale durchaus ansehnlich. Mal ganz davon abgesehen, dass ich so etwas abends in der Neustadt einfach nur peinlich finde und bei schönen Serpentinentouren durch die Alpen rücksichtslos.</p>
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		<title>Motorradfahrer auf der B170&#160;verunglückt</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Springer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[MZ]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Bundesstraße 170 im Rabenauer Ortsteil Karsdorf ist heute gegen 7.30 Uhr ein 17-Jähriger verunglückt, der mit einer 150-er ETZ unterwegs war. Der junge Mann fuhr in Richtung Dippoldiswalde und stieß dabei mit einem Peugeot zusammen. Der Fahrer des Autos wollte von der Heidestraße nach links auf die Bundesstraße einbiegen. Dabei hat der den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Bundesstraße 170 im Rabenauer Ortsteil Karsdorf ist heute gegen 7.30 Uhr ein 17-Jähriger verunglückt, der mit einer 150-er ETZ unterwegs war. Der junge Mann fuhr in Richtung Dippoldiswalde und stieß dabei mit einem Peugeot zusammen. Der Fahrer des Autos wollte von der Heidestraße nach links auf die Bundesstraße einbiegen. Dabei hat der den Motorradfahrer wahrscheinlich übersehen. Der 17-Jährige stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, teilte die Polizei mit. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf etwa 4000 Euro. Der 23 Jahre alte Autofahrer überstand die Kollision ohne Blessuren.</p>
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